Mittwoch, 8. März 2017

Grüezi!

Ja, ja, ich habe mich schon ewig nicht mehr gemeldet. Immerhin so lange, dass ich nicht einmal mehr genau weiss, wie ich meinen Blog "bedienen" muss. Das geht ja gar nicht!!

Hier einfach mal ein Link zu einem im FB aufgeschnappten Text.
NZZ TEXT

«Es ist nicht das Übergewicht, das Dicke krank macht. Es ist die Geringschätzung, mit welcher wir sie behandeln.»

Ich habe mal weiter vorne geschrieben: Wenn ich hier nichts poste, könnt ihr davon ausgehen, dass in zunehme, statt abzunehmen.
So ist es.
Ich habe zugenommen. 
Kein Wunder, dass ich auf diesen Blog keine Lust mehr habe.
Ich werde ihn vielleicht nach und nach umfunktionieren und mit völlig anderen Texten füllen. Natürlich müsste ich dann auch den Titel ändern. Vielleicht in "Blanca nimmt nicht ab". Wir werden sehen. Oder einfach "Blanca".

Jetzt einfach mal ein kleiner Gruss von mir. Sozusagen zum TAG DER FRAU. Mit einem fröhlichen Löwinnenzahn ;-))

Blanca

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23. März – lächerlich winzige Osterhasen – 73.1 kg

Naja, soll ich mich jetzt durch den Raum kugeln vor Freude, weil ich 900 Gramm abgenommen habe?
Wo ich doch haargenau weiss, dass ich 900 Gramm locker in einem Abend, nach einem genüsslich genossenen Käsefondue, wieder zunehmen könnte?

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Sogar das Abnehmen war früher leichter, ich schwörs.

Heute war mein Weight-Watchers-Coach wieder da. Darum schreibe ich auch ein paar Zeilen. So lautet ja der Deal. Und Claudia hat mir in ihrer ganzen Bösartigkeit die Punktezahl meiner bereits in der Küche stehenden – absolut winzigen – nahezu lächerlich kleinen – Osterhasen ausgerechnet. Soll ich euch was sagen:

SCHOGGI IST BÖSE.  GAAAAANZ BÖSE.

Sonst geht es mir gut. Es läuft grossartig. Alles, ausser das Abnehmen.
Gerade ist mein erstes Jugendbuch in die Bestsellerliste gekommen.
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Absolut grossartig. Ein Grund zum Feiern.
Aber natürlich ohne Alkohol. (Punkte)
Aber natürlich ohne Kuchen. (Punkte)

Vorhin hat mir gerade eine alte Freundin geschrieben: „Ich habe meine Ernährung umgestellt. Esse jetzt vegan, ohne Gluten, Zucker, Kaffee und Alkohol.“ Echt jetzt? Was bleibt dann noch übrig?

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Sie denkt, das sei ihr Weg weg von den Zipperlein und Wehwehchen. Kann sogar sein. Und dann muss ich ihre Konsequenz bewundern.

Ich schneide mir eine Scheibe von ihrer Konsequenz ab, nur eine ganz kleine, winzige, und gehe weiter meinen Weg. Mit den Weight Watchers. Und ich rette mich selber.

Alles Liebe, Blanca

FROHE OSTERN!

27. Februar 2016 – Kraut und Rüben – 74.0 kg

Ja gut, kein Grund, gleich ein Fass aufzumachen.
Und doch… immerhin…
600 Gramm abgenommen.
Ich feiere ja schon, wenn es überhaupt bergab geht.

Hätte ich gerne Gemüse, wäre es leichter. Mein Weight Watchers-Coach hat mir heute ins Gewissen geredet.
Aber ganz ehrlich: Ich könnte auch ganz gut ohne. Ganz ohne.
Gemüse ist doof.

Ich habe einmal einen Roman gelesen, der hatte den Titel »Fleisch ist mein Gemüse«.
Wäre das Leben ein Wunschkonzert, würde mein Titel heissen: »Kuchen ist mein Gemüse«.

Aber gut, ich will mal nicht so sein…
Ich sage JA zu Kraut und Rüben.

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Eher NEIN sage ich dagegen zu dem neuen Frauenmagazin »BARBARA – Kein normales Frauenmagazin«.
Barbara Schöneberger ist eine Frau, die ich mag, bewundere für ihre Intelligenz, ihren Witz, ihre Musikalität, ihre Vielseitigkeit.
Und JA, die Idee ihres Frauenmagazins ist total clever. Darum habe ich es ja auch gekauft:
Es bedient Frauen wie mich. Frauen, die sich mit den Hochglanz-Magazinen voller Kleider, die ihnen nie passen würden, voller Diättipis, die ihnen suggerieren, abnehmen sei so leicht, nicht identifizieren können und wollen.
Auf meiner Ausgabe von BARBARA stand dick und fett: NIE WIEDER DIÄT.
Klar, sowas wollen wir lesen. Ich fand dann auch tatsächlich im Magazin einige Streicheleinheiten für Mollige. Allerdings wurde auch verdammt viel über das Abnehmen oder nicht Abnehmen geschrieben.
Aber das alleine kann es dann doch auch nicht sein, oder?
Gut, es wurde auch beschrieben, wie Dicke oft gemobbt und von Fremden in der Öffentlichkeit beschimpft werden. Das darf ruhig mal thematisiert werden.
Noch hat mich das Magazin aber bei weitem nicht begeistert.
Und ganz nebenbei: Barbara Schönenberger selber war ja auch schon runder, ihr ist ja sogar mal bei einer öffentlichen Gala das Kleid geplatzt. Jetzt ist sie gerade wieder gertenschlank geworden. Wahrscheinlich „einfach so“, ohne Diät, auf ganz wundersame Weise. Und da steht auf ihrem Cover gross: Sattes Leben statt halbe Portion: Wir lassen es krachen. Das nehme ich ihr nicht ab.

Da ich Barbara Schöneberger mag, werde ich ihr aber noch einmal eine Chance geben, und weiter in dem Magazin herumlesen, eventuell auch ein weiteres kaufen, bevor ich endgültig beschliesse, es schlecht zu finden. Ich gebs ja zu: Ich bin sowieso nicht so eine richtige „Heftlifrau“.

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Ich selber lasse es heute auch krachen. Personalfest. KÄSEFONDUE.
Habe ich es schon mal geschrieben … bestimmt … gewiss … Käsefondue ist mein absolutes Lieblingsessen. Total gemüsefrei übrigens.
Es ist auch ungefähr das roteste Tuch aller roten Tücher: Ein riesen Haufen Kalorien und Punkte.
BARBARA hat es mir erlaubt.
CLAUDIA übrigens auch. Und auf die höre ich. Das ist mein Weight Watchers-Coach.

Ich wünsche auch euch einen frohen Abend!

Blanca

17.2.2016 – Danke für die Blumen! – 74.6 kg

Blanca Imboden
Blanca Imboden

Grüezi!

Ich bin’s mal wieder.
Mich gibt es noch immer.
Sogar viel zu viel von mir …

Zurzeit sind wir gerade am Videos drehen für neue Buchprojekte. Das Bild oben ist aus so einem Video und als ich es auf Facebook stellte, fanden alle: Du bist sooooo schlank geworden. Du siehst soooo gut aus.
DANKE für die Blumen.
Aber das war nur eine optische Täuschung. Manchmal sieht man halt einen Moment lang schlanker aus, als man ist. ICH HABE ZUGENOMMEN.

Auf Malta, meiner ersten grossen Reise im Januar, musste ich leider viel Frust-Essen.
Und jetzt noch arbeite ich daran, diese Kilos wieder loszuwerden.
Seit heute wieder mit Hilfe von Weight Watchers. Mein Coach war da, mit neuem Programm und neuer Motivation.

Natürlich lese ich nach wie vor alles über das Thema ABNEHMEN (- auch wenn im Moment eher ZUNEHMEN mein Thema ist).
Eine Studie soll neulich bewiesen haben, dass kurvige Frauen intelligenter seien, als dünne. Fettsäuren in den Hüften würden die geistigen Fähigkeiten verbessern.
Aha.
Wir hatten aber doch auch schon die Studie, dass dünne Frauen mehr verdienen als dicke.
Genau.
Heisst das  also, dass Intelligenz nicht beim Geld verdienen hilft?
Und was möchte ich jetzt lieber sein: Schlank und arm, oder reich und dick?
Ich LIEBE dämliche Studien von ganzem Herzen.

Neulich habe ich ja auch gelesen, dass ein Glas Rotwein pro Tag eine Stunde Sport ersetze.
Ha! Da kann ich mein Kopfkino natürlich gar nicht mehr bremsen.
Weil – stell Dir mal vor – was wäre denn, wenn ich mehrere Gläser trinken würde? Eine Flasche?
Müsste ich mich dann gar nicht mehr bewegen? Nie mehr?
Könnte ich wahrscheinlich auch nicht mehr …
Die Kanadischen Forscher meinten, Rotwein könnte den Gang ins Fitness-Studien ersetzen. Es ging dabei um irgendwelche Resveratrol-Verbindungen. Aber so genau wollen wir das ja gar nicht wissen.

Ich liebe Forscher und ihre Studien. Sie sind auf jeden Fall immer wieder ein Grund zum Lachen. Und lachen verbrennt ja bekanntlich auch Kalorien.
(Herzhaftes Lachen – ca 50 Kalorien pro 10 Minuten)
Somit verabschiede mich für heute lachend mit einem herzlichen PROST!

Blanca als Alien
Blanca als Alien

 

 

1.1.2016 – Was ist eigentlich mit Deinem Blog, Blanca??? – 73.8 kg

Immer wieder wurde ich in den vergangenen Wochen und Monaten gefragt:
»Was ist eigentlich mit Deinem Blog, Blanca?«

Wow, das hat vielleicht genervt!
Übelst!!!!

Aber natürlich hatte ich genau deshalb diesen Blog begonnen: Um mir selber Druck zu machen.
Tatsächlich schauen JEDEN TAG Leute auf meinen Blog, auch wenn ich rein gar nichts hineinschreibe. Wahnsinn!

Und siehe da: Das neue Jahr hat begonnen und ich bin wieder hier.
Ja, ja, Neujahrsvorsätze … ganz ehrlich: So nenne ich meine Vorsätze schon lange nicht mehr. Jedenfalls nicht die, die das Abnehmen betreffen. Denn das sind bei mir auch Januarvorsätze, Frühlingsvorsätze, Montagsvorsätze, Ferienvorsätze usw usf
Ich fange einfach wieder an.
Nach Monaten fröhlichen Schlendrians.

Was mich ein wenig enttäuscht hat im letzten Jahr:
Man kann sich tatsächlich einen Bewegungsdrang anerziehen, das habe ich ja selber bewiesen. Dazu reichten drei Monate, in denen ich mich täglich bewegt habe. Und schon war ich ein Wandervogel.
Warum funktioniert so eine Umerziehung nicht beim Essen?
Ich kann mich drei Monate lang gesund ernähren und habe danach kein anderes Essverhalten, sobald ich mich nur ein ganz klein wenig gehen lasse. Ich habe einfach nur Lust auf Ungesundes. Ich könnte mich lebenslang von Brot und Käse ernähren, Teigwaren und Kuchen. Dazu mal eine Bratwurst. So eine bin ich. (Allerdings habe ich in letzter Zeit manchmal Zweifel, ob mir das wirklich gut tut. Schmerzen da und Zipperlein dort…)

Tja.
So viel zu meiner Erkenntnis.
Also wird es weiter dabei bleiben:
Es ist ein Kampf und ein Chrampf. Am Ende läuft es immer wieder auf die eine Entscheidung heraus:
Will ich lieber essen was mir Spass macht,
oder will ich schlank werden.

Sch….

Ich bin heute todesmutig auf die Waage gestanden, erstmals wieder nach langer Zeit.
Und ich habe das Gewicht oben notiert.  Dazu gibt es nichts zu sagen.
Lasst Taten sprechen!

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Und ganz wichtig:

Ich wünsche euch alles, alles Gute im 2016.
Egal was ihr euch wünscht, egal wie eure Vorsätze lauten:
Ich wünsche euch Erfolg dabei.
Und ihr wisst schon: Think big, dream big!
Seid mutig und frech und fröhlich und frei – wie Pippi Langstrumpf.

 

ARCHIV - Lächelnd trägt die Schauspielerin Inger Nilsson in einem Film von 1968 als "Pippi Langstrumpf" an einem kalten Wintertag ihr Äffchen "Herr Nilsson" auf der Schulter spazieren (Szenenfoto von 1968). «Ich bin nicht Pippi Langstrumpf!» sagt Inger Nilsson immer und immer wieder, aber es hat wenig geholfen. Auch zum 50. Geburtstag der Schwedin am kommenden Montag (04.05.2009) wird sich alle Welt wieder einmal daran erinnern, wie unwiderstehlich sie zwischen 1968 und 1970 die freche, selbstbewusste, lustige und wahnsinnig starke Kinderbuch- Figur im Fernsehen und auf der Kinoleinwand verkörpert hat. Foto: epa (zu dpa-Korr. "Inger Nilsson wird 50: «Ich bin nicht Pippi!" vom 28.04.2009) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Jedes Kind konnte den sperrigen Namen im Schlaf aufsagen - Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf, kurz Pipi Langstrumpf. Und die Schwedin Inger Nilsson durfte sich den Traum von Millionen Kinder erfüllen, als sie zwischen 1968 und 1973 für die Verfilmung von Astrid Lindgrens Kinderromane die Rolle der rothaarigen Göre spielte.

63 – 9.6 Kilo in 63 Wochen

Mein Gewicht: 71.4 kg
Ich habe in den letzten zwei Wochen 400 Gramm zugenommen.
Bisher abgenommen: 9.6 kg

Ich durfte in letzter Zeit lesen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die aus meinem Blog Mut schöpfen für ihr eigenes Abnehmen, und das GERADE, weil es bei mir auch nicht immer rund läuft. Das freut mich. Das macht wiederum MIR Mut.

Ich habe in meinem Leben so viel aus meinen Fehlern gelernt – ich glaube ich mache noch ein paar.

Der witzige Spruch hat ein klein wenig Weisheit in sich, oder?

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Ich werde Ihnen jetzt ein Geständnis machen, ein sehr mutiges, weil ich dabei schon ziemlich schlecht aussehe. Ich habe nämlich eine Woche Selbstversuch hinter mir. Und da ich den Fehler gemacht habe, müssen SIE ihn dann nicht auch noch machen. Ich habe mich sozusagen auch für Sie „geopfert“.
Ich las einen Artikel über die Wunderpille von Patricia Boser. LINK
Oh, es gibt tatsächlich Wunder??? Das wollte ich auch!!
Gekauft und ausprobiert.
Ja, Sie denken jetzt: Selber Schuld, das war doch klar, dass das ein Blödsinn ist, und ungesund dazu!
Recht haben Sie.
Aber jetzt weiss ich es. Es war einfach mal wieder ein verzweifelter Versuch… (Und ja, ich habe genug dazu getrunken und nein, ich habe nicht deswegen dann mehr gegessen, und ja, ich habe meinen Sport gemacht)
Ab sofort bin ich wieder brav auf der Weight Watchers Linie.

Ich lebe einfach in der falschen Zeit. Es gab sie nämlich auch schon früher, die Wunderpillen.
Dies ein Link zu einem Inserat von 1929. LINK
Wahnsinn! Diese Wunderpille half beim ZUNEHMEN!!!

Alle Jahre wieder kommt immer diese sackdämliche Statistik heraus und geistert umkommentiert durch alle Zeitungen. LINK
Daraus könnte man irrtümlich ableiten, dass WANDERN gefährlicher ist als Bungee-Jumping.
Aber dass natürlich hunderttausend Mal mehr Leute wandern, als Bungee Jumping machen, daran muss man selber denken.
Neulich bin ich zwar auf der Glattalp auch tatsächlich auf den Kopf gefallen. Das Leben ist halt gefährlich. Aber gell, die Unfälle im Haushalt sind ja auch nicht ohne. Und einfach so beim Vorhänge aufhängen vom Stuhl zu fallen, das wäre mir dann doch zu langweilig.

Da gefällt mir dieser Artikel hier besser: Sitzen gefährdet Ihre Gesundheit! LINK

Dazu passt doch haargenau meine Kolumne, die ich irgendwann in diesem Jahr mal geschrieben habe.


Haferflocken

Ich gebs zu, ich bin eine, die am Morgen beim Frühstücken schon den Fernseher einschaltet. Ich habe gerne Gesellschaft beim Frühstücken, notfalls auch digitale und manchmal stehe ich einfach sehr früh auf, und sehr alleine. Gestern Morgen sind mir die Haferflocken fast im Halse steckengeblieben. «Sitzen ist das neue Rauchen», predigte ein Fitnessguru, der gerade die Rennschuhe schnürte, morgens um Sechs.

Sitzen ist das neue Rauchen? Wird es nun bald Antisitzer-Kampagnen geben? Antisitzer-Zonen? Nur noch Stehplätze im Kino, Bewegungsräume mit Endlosschlaufen in Wartesäälen? Spezielle Finnenbahnen für Lesende, statt lauschiger Parkbänke?

Ich war mein ganzes Leben lang Nichtraucherin, stolz darauf, keinen einzigen Zug aus einer Zigarette auch nur probiert zu haben. Als dann plötzlich diese extremen Antiraucher-Kampagnen gefahren wurden und meine rauchenden Freunde sich bald mehr im Freien aufhielten, als ich, meldete sich der renitente Teenager in mir zurück und ich rauchte meine erste Zigarette. Als Fünfzigjährige. Alter schützt vor Torheit nicht.
Aber ich wurde nicht zur Raucherin. Wieso sollte ich mich denn selbst räuchern? Der Rauch nahm von mir Besitz, buchstäblich mit Haut und Haaren. Sogar die Finger stanken widerlich. Einzig das Zeremonielle am Ganzen hat mir gefallen, das gemeinschaftliche Erlebnis, das Spiel mit dem Glimmstengel und dem Feuer.

Jetzt ist also dann das Sitzen verpönt. Wir werden sein ein einig Volk von Bewegungsmenschen. Das ist okay. Ich bin dabei. Ich wandere, renne, spaziere. Gerne. Aber für meinen inneren Teenager kann ich nicht garantieren. Der schaut sich schon insgeheim renitent nach einem besonders bequemen Ledersessel um und denkt ernsthaft an einen Sitzstreik.


Ich wünsche euch allen eine gute Zeit mit ungefährlichen Bewegungen und ohne Suche nach dem Wunder.

Das Wunder liegt in uns.

Glattalp an einem Septembermorgen
Glattalp an einem Septembermorgen

61 – 10 Kilo in 61 Wochen

 

nieder

Mein neues Gewicht: 71.0 kg
Ich habe seit dem letzten Blogbeitrag  (14 Tage) 900 Gramm abgenommen.
Insgesamt bin ich also inzwischen  ZEHN KILO (es waren schon mal 12…) leichter.

Ihr seid aber wirklich sehr geduldig mit mir.
Dass ihr überhaupt noch lest, was ich da so zusammenschreibe…
Wirklich.
Bei so kleinen Erfölgchen!
Ich bin gerade keine Vorzeige-Weight-Watcherin. Ganz im Gegenteil.
Und wer ist schuld:
ICH.
Immerhin steht schon die Schuldige fest. Das ist doch heutzutage bei jeder Katastrophe immer das Wichtigste. Wer ist schuld? Die Schuldfrage steht zur Debatte, bevor Hilfe organisiert ist. Und Hilfe habe ich mir heute selber organisiert. Hans will mir in der kommenden Woche auf die Finger schauen, resp. auf den Teller. Und mein Weight Watchers-Coach wird mich etwas engmaschiger überwachen.
Ich will.
Ich kann.
Aber falls ihr nicht mehr wollt und könnt, meine leeren Versprechungen satt habt: Ich habe einen LINK für euch entdeckt. Hier findet ihr Dutzende von Blogs zum Thema Übergewicht. Vielleicht nicht zum Abnehmen, aber trotzdem interessant.

Zu meinem langsamen/langweiligen Abnehmen habe ich teilweise sehr tröstliche Rückmeldungen bekommen. Es gab Bekannte und Verwandte, die haben schneller abgenommen als ich, viel, viel schneller. Ich war voller Neid, beobachtete aber auch misstrauisch. Und inzwischen haben sie längst aufgegeben. Ich aber bin noch dabei.
Es geht nicht immer nur ums Tempo.
Gar nicht.
Sondern darum, einen Weg zu finden, den man lange gehen kann. Und fröhlich.
Es ist wie beim Wandern.

Und so gehe ich  dann also weiter.
Fröhlich.

Foto: Auf Niederbauen Kulm. Vor zwei Wochen.